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Das Jahr 1915

Schulchronik Laasow

[Anm.: Dieser Chronikeintrag schließt inhaltlich an die Chronik aus dem Jahr 1914 an.]

Außer ihm wurden bisher verwundet:

Karl Groger – Lungenschuß

Heinrich Plowa – Fingerschuß

Ich selbst bildete in den ersten Kriegsmonaten in Cottbus Freiwillige aus, ging dann als Vizefeldwebel ins Feld. In den Reihen des Res. Inf. Regt. 206, eines der jungen Freiwilligen-Regimenter nahm ich an den Kämpfen gegen Frankreich in Belgien – gegen Franzosen, Engländer, Belgier und französische Kolonialtruppen. Nach einem schweren Sturm auf Lombartjy de (Niport). Am 6. Mai 1915 kam ich wegen eines Herzleidens ins Lazarett Montabaur, von dort aus zu meinen Ersatztruppenteil zurück. Da ich nur noch Garnisonsverwendungsfähig war, reklamierte mich die Königl. Reg. Am 20 Dezember wurde ich dann als Invalide und Rentenempfänger bis 31. März 1916 für den Schuldienst beurlaubt.

L. Dezember 1915

Ste.


 

Vom August 1914 bis Dezember 1915 wurde der Unterricht an hiesiger Schule für den ins Feld gezogenen Lehrer von dem Nachbarlehrer aus Waldow und Mochow durch Vertretungsstunden schwach aufrechterhalten.

Da ich infolge eines im Felde mir zugezogenen Herzleidens nur garnisonverwendungsfähig war, reklamierte mich die Kgl. Regierung und bestand ich am 8. Sept. 1915 während eines 14-tägigen Urlaubs hier selbst die Ⅱ. Lehrerprüfung mit gut. Wurde dann am 20. Dezember 1915 auf Verf. d. Gen. Kdo. s. hin für den Schuldienst beurlaubt.

20. Dezember bis 3.Januar Weihnachtsferien.

Quelle: Schulchronik der Gemeinde Laasow 1797 – 1951,

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. Februar 2011 um 19:25 Uhr