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Das Jahr 1914

Schulchronik Laasow

Am 17. März Nachmittags ½ 2 bis ½ 6 hielt Herr Ortsschulinspektor Pfarrer Voigt die Osterprüfung ohne Beisein des eingeladenen Schulvorstandes ab.

Durch Neuwahl ist eine Veränderung im Schulvorstand eingetreten. Vom 1. April 1914 ab gehören dazu außer Sr. Hochehrwürden Herrn Pfarrer Voigt, dem Ortsvorsteher und dem Lehrer, die Herrn Zech, Volckhammer und Grasmel.

Osterferien vom 4. bis 20. April. Am 4. April wurden 9 Schüler entlassen. (6 Knaben und 3 Mädchen). Neuaufgenommen wurden bei Beginn des neuen Schuljahres 7 Kinder. (3 Knaben und 4 Mädchen). Somit beläuft sich der Stand der Schülerzahl am 1. Mai 1914 auf 54. Davon sind 24- Knaben und 30- Mädchen.


Auf mein Gesuch um eine einstweilige Anstellung wurde ich in der daraufhin anberaumten Schulvorstandssitzung einstimmig gewählt und am 9. März 1914 von der Königlichen Regierung bestätigt.

Ste März 1914

 

Am 4. August 1914 (3. Mobilmachungstag vertauschte ich die friedliche Schulstube mit dem waffenklirrenden Kasernenhofe, um in den uns aufgezwungenen Kriege für Kaiser und Heimaterde auch meinen Mann zu stehen, ebenso wie unsere kräftigen Laasower Bauernburschen, von denen bisher zwei den Heldentod starben: Paul Haschzick als Reserve auf dem westlichen Kriegsschauplatz, Paul Meehs als junger Rekrut auf dem östlichen Kriegsschauplatz. Eine schwere Verwundung erhielt Karl Bochan, Sohn des Halbbauers Karl Bochan. Ein Granatsplitter riß ihm die linke Gesichtshälfte auf und nahm einige Zähne mit fort.

Quelle: Schulchronik der Gemeinde Laasow 1797 – 1951,

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. Februar 2011 um 19:25 Uhr